K o m m e n d e A r c h s h o f e n
I Zuordnung
- Ballei: Franken
- Bistum: Würzburg
- Land:
II Geschichte
1267 übergab der Ritter Friedrich von Archshofen
dem Deutschen Orden, wofür der Landkomtur Volmer am 13. Juli 1368 dem Grafen
Gottfried von Hohenlohe versprach weder die Burcg Archshofen, noch ihren Besitz
zu verkaufen. Dieser erweiterte den Besitz, so dass noch vor 1312 eine Kommende
errichtet werden konnte. Die Kommende, welche dem Schutz der Grafen von
Hohenlohe unterstellt war, wurde von diesen als ihr Hauskloster betrachtet.
Schon 1321 verleibte der Landkomtur die Kommende Archshofen der Kommende
Mergentheim einverleibt. Trotzdem schien das Haus, welches durch die Grafen von
Hohenlohe 1327 mit einer weiteren Hofstätte und 1332 mit dem Kirchensatz ausgestattet
wurde, auch weiterhin mit einem Konvent besetzt gewesen zu sein.Seit 1333
wieder selbständige Kommende und seit Juli 1334 dem Schutz des Erzbischofs von
Mainz unterstellt, musste 1336 aufgrund der Schuldenlast die Baumgartenmühle an
die Kommende Rothenburg verkauft werden. Schließlich verpfändete man einen Teil
der Burg an den Burgrafen zu Nürnberg. Dieser, wie auch die Kapelle, wurde
daraufhin durch die Rothenburger Bürger, die im Streit mit dem Burggrafen
lagen, zerstört, wogegen der Orden 1393 Klage beim Papst einreichten und 5.000
Gulden Schadensersatz forderten. Im Eigenbetrieb an der Tauber und ihren
Nebentälern Weinbau betreibend und 1370 noch mit einem Komtur besetzt, wurde
sie schließlich der Kommende Ellingen angegliedert, die sie dann der Kommende
Rothenburg übergab. 1460 wurde Archshofen durch die Kommende Rothenburg
verkauft.
III Komture
Heinrich von Schlüsselberg
(1312)
Gottfried von Hohenlohe-Brauneck (1333-1336)