K o m m e n d e   B e r n


I     Zuordnung

II     Geschichte

Im Jahre 1256 erstmals erwähnt, kam es zwischen 1406 und 1408 zu einem Um- und Erweiterungsbau der Kommende. Da an der Stelle der Kommende eine Münsterkirche errichtet werden sollte, stimmte der Bischof am 14. Oktober 1426 dem Abbruch der Kommende zu, welche zwischen 1427 und 1430 an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde. Seit 1485 war die Kommende der Sitz des Domherrenstiftes, Nachdem die Stadt der Kommende 1484 die Kirchenrechte abgekauft hatte. Lebten hier 1410/11 sieben Priesterbrüder, so zählte die Priesterkommende auch 1451 sieben Priester- und zwei weitere Ordensbrüder und besaß die Pfarrechte. Ihren geistlichen Pflichten scheint die Kommende ungebrochen wahrgenommen zu haben, da man sie während der Reformation der Stadt buchstäblich von ihren Chorstühlen holen musste.


III    Komture

Theobald (erw. 1360)
Hans von Neuenhausen (1442-1444)