K o m m e n d e B e r n
I Zuordnung
- Ballei: Elsass-Burgund
- Bistum: Bistum Lausanne
- Land: Reichsstadt Bern, Eidgenossenschaft (1353)
II Geschichte
Im Jahre 1256 erstmals erwähnt, kam es zwischen
1406 und 1408 zu einem Um- und Erweiterungsbau der Kommende. Da an der Stelle
der Kommende eine Münsterkirche errichtet werden sollte, stimmte der Bischof am
14. Oktober 1426 dem Abbruch der Kommende zu, welche zwischen 1427 und 1430 an
anderer Stelle wieder aufgebaut wurde. Seit 1485 war die Kommende der Sitz des
Domherrenstiftes, Nachdem die Stadt der Kommende 1484 die Kirchenrechte
abgekauft hatte. Lebten hier 1410/11 sieben Priesterbrüder, so zählte die
Priesterkommende auch 1451 sieben Priester- und zwei weitere Ordensbrüder und
besaß die Pfarrechte. Ihren geistlichen Pflichten scheint die Kommende
ungebrochen wahrgenommen zu haben, da man sie während der Reformation der Stadt
buchstäblich von ihren Chorstühlen holen musste.
III Komture
Theobald (erw. 1360)
Hans von Neuenhausen (1442-1444)