K o m m e n d e   E g e r




I     Zuordnung

II     Geschichte

Die im Bistum Regensburg gelegene Kommende wurde dem Deutschen Orden von König Konrad IV. (1237-1254) geschenkt. Hier erwarb sie 1258 die Pfarrrechte und begründete ein Hospital und eine Schule. Ursprünglich zur Ballei Thüringen gehörig, gelangte sie später in die Ballei Franken und wurde 1587 der Verwaltung der Kommende Nürnberg unterstellt. Im Jahre 1688 verkaufte der Orden die Kommende für 55.000 Gulden an die Stadt Eger. Bereits vor 1300 unterhielt die Kommende eine eigene Schule, die eventuell bereits 1289 bestand. 1340 gestatte der Deutschmeister dem Konvent, dass er alle Bücher der in der Kommende verstorbenen Brüder zu einer Bibliothek zusammenfasse. Ein sicherlich nicht unerheblicher Bestand, umfasste die Kommendengemeinschaft doch 1451 nicht weniger als 13 Priesterbrüder, die auch den Komtur stellten, und einen Ritterbruder.