K o m m e n d e G a n g k o f e n
I
Zuordnung
- Ballei: Franken
- Bistum: Bistum Passau
- Land: Bayern
II
Geschichte
Die
Kommende entstammte einer Stiftung des Grafen
Wernhardt von Leonberg, der dem Deutschen Orden im Jahre 1278 die
Pfarrkirche
von Gangkofen stiftete. Schon 1316 folgte durch Graf Heinrich von
Leonberg die
Schenkung der Pfarrei Zimmern und ihrer Filialkirche in Tann.
Kurfürst Max
Emmanuel II. erhob die Kommende am 14. August 1685 zu einem adligen
Ansitz und
verlieh ihm die Vogtei- und Niedergerichtsbarkeit. Nachdem es 1666 zu
einem
großen Brand im Markt Gangkofen gekommen war, bei welchem
auch die
Stiftergräber zerstört worden waren, wurden 1692 die
Kommendengebäude und 1722
die Pfarrkirche neu errichtet.
III
Komture
Philipp Forstmeister von Gelnhausen
(1497-1498)
Hans Georg von Dachenhausen (ca. 1572)
Christoph von Dacheröden (1593)
Wolf Erhard von Muggenthal (1599)
Wilhelm von und zu Hees (1608/09)
Hans Martin Edelweck von und zu Schönau (1609-1612)
Wolf Erhard von Muggenthal (1625-1630)
Karl Schweikard von Sickingen (1685-1687)
Philipp Heinrich von Andlau (1692-1694)
Maximilian Rudolf von Westernach (1695-1697)
Philipp Heinrich von Andlau (1697-1701)
Johann Philipp von Weittershausen (1785)
Johann Philipp von Weittershausen (1783-1788)
Franz
Heinrich von Hettersdorf (1789)