K o m m e n d e   M a i n z




I     Zuordnung

II     Geschichte

Im Jahre 1218 bestätigte Kaiser Friedrich II. dem Deutschen Orden die Schenkung der Pfarrkirche von Udenmünster bei Mainz. Hierzu kamen in den kommenden Jahren noch die Schenkung von Zinsen in Biedesheim und 1231 die Pfarrkirchen von Blessberg und Niederzeuzheim. Nachdem wir 1256 erstmals einen Komtur vorfinden, intensivieren sich die Erwerbungen von Gütern und Höfen. Hierzu kam noch der Erwerb der Pfarrkirche zu Wiesbaden (1212) und bis 1287 die Zehntrechte zu Frickhofen, Auenrode, Mühlbach, Heuchelheim, Niederzeuzheim, Thalheim, Hadamar und Hörbach wofür der Orden jedoch auf die Patronatsrechte der Filialkirchen in Driedorf, Emmerichenhain, Neukirch und Marienberg verzichten musste. Mit dem Jahr 1324 finden wir dann auch die Erwähnung der Ordenskirche St. Elisabeth in Mainz vor und für das Jahr 1410 einen Kommendenkonvent aus zwei Priester- und einen Ritterbruder.Im Jahre 1729 wurde die alte Kommende auf Befehl des Hochmeisters niedergelegt und ein Schloss errichtet. Hierzu stiftete das Mainzer Domkapitel Baumaterial im Wert von 10.826 Gulden. Auch die Elisabethkirche wurde 1737 durch einen Neubau ersetzt. Die Kommende ist heute der Sitz des Landtages von Rheinland-Pfalz.