K o m m e n d e   P a d u a



I     Zuordnung

II     Geschichte


Spätestens 1282 hatte der Deutsche Orden Güter in Padua erworben, die noch im 13. Jahrhundert zur Kommende wurden. Noch im 13. Jahrhundert wurde das  Balleiarchiv in der Kommende untergebracht, die schon bald der Sitz des Landkomturs der Ballei Lamparten (Lombardei) wurde. 1410/11 beherbergte die Kommende  zwei Priester- und einen Ritterbruder, was auch zwischen 1435 und 1440 noch der Fall war. Schon 1451 war es nur noch ein Ritterbruder. Papst Leo X. verlieh die Kommende S. Maria Magdalena 1526 dem Andrea Lippomano als Pfründe, der Haus und Kirche ab 1542 den Jesuiten zur Verfügung stellte. 1545 trat Lippomano mit dem Papst in Verbindung und betrieb die Übertragung der Kommende, welche über ein Jahreseinkommen von 1.500 Dukaten verfügte, an die Jesuiten. Diese sollten hierin ein Kolleg einrichten. Am 6. April 1546 kam es dann tatsächlich zur Übertragung der Kommende an die Jesuiten.