Im Jahre 1210 übergab Herzog Ludwig von Bayern dem Deutschen Orden die Agidienkirche zu Regensburg. Nachdem wir dann 1264 erstmals von einem Komtur hören, erwarb die Kommende nicht nur 1370 Gericht und Vogtei des Mooshofs bei Roith und die Hofmarken Adlmannstein und Lichtenwald, sondern 1396 auch einen Teil der Feste, der Hofmark und des Gerichts zu Graß. 1417 erkaufte die Kommende dann Feste, Dorf, Gericht und Fischrechte zu Sarching. Diesem folgten der Kauf eines Posthofs bei Leoprechting (1417) und der Hofmark Niederwinzer (1685). Schon 1389 hatte die Kommende durch den Herzog von Bayern die Niedergerichtsbarkeit über alle ihre Güter erhalten, diesem Privileg folgte 1444 auch die Steuerfreiheit aller Untertanen der Kommende gegenüber dem Herzogtum