K o m m e n d e   S c h i f f e n b e r g



I     Zuordnung

II     Geschichte
Die Kommende war ursprünglich ein Stift der Augustinerchorherren. 1323 wandelte Erzbischof Otto von Ziegenhain das Stift in eine Kommende und übertrug diese dem Deutschen Orden. Der Orden akzeptierte die Bedingungen des Erzbischofs, der den rekognitionszins und das Visitationsrecht verlangte. Zudem sollte der Konvent aus wenigstens 12 Ordensbrüdern bestehen, von denen sechs Priester sein mussten und die Leitung bei einem Propst liegen. Doch schon bald senkte die Ballei die Zahl der Konventsherren ab und übergab die Leitung einem Komtur. Noch 1455 zählte der Konvent der Kommende vier Mitglieder. Entstand 1463 ein neues Propsteigebäude an der Westseite des Kirchplatzes, so folgte zwischen 1493 und 1500 der Neubau der Kommende an der Südseite. Ein Säkularisationsversuch durch Philipp I. von Hessen mislang im Jahre 1543. Dies geschah erst 1809.