K o m m e n d e   W a l d b r e i t b a c h



I     Zuordnung

II     Geschichte
Um das Jahr 1260 schenkte Gräfin Mechthild von Sayn dem Deutschen Orden die Pfarrkirche zu Waldbreitbach. An dieser entstand eine Kommende, deren Komture seit 1270 belegt sind. Nachdem man 1278 einen Hof erworben hatte, kamen 1286 Güter in Heiderbach, 1290 in Unkel und 1314 Weinberge zu Erpel hinzu. Waren diese Schenkungen, so kaufte man 1320 für 150 Mark weitere Güter, u. a. in Urbach und Linz. Hier, in Linz, erbaute der Komtur schließlich ein Schloss, welches zur Residenz des Komturs wurde. Die Kommende, welche ursprünglich dem Deutschmeistertum inkorporiert war, wurde 1602 gegen eine jährliche Zahlung von 1.000 Reichstaler der Ballei Koblenz eingegliedert.