Katholische Ostkirchen III |
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| Armenisch-Katholische Kirche
Äthiopisch-Katholische
Kirche Koptisch-Katholische Kirche Melkitisch-Katholische Kirche |
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| Armenisch-Katholische Kirche |
Kurzbeschreibung Verbreitung: 344.000 Gläubige im Libanon, Syrien, Irak, Türkei, Ägypten, Iran; weltweite Diaspora Sitz: Bzommar bei Beirut (Libanon) Kirchenverwaltung: Patriarchat Ritus: Armenisch Kirchensprache: Armenisch Kalender: Gregorianisch Zwischen den europäischen Kreuzfahrern und den armenischen Adeligen (Nachararen) in Kilikien entstanden im 12. Jh. sehr enge Verbindungen, weil man gemeinsame politische Interessen und Ziele hatte. Deshalb gab es zahlreiche Mischehen, gegenseitige Besuche oder gemeinsame Feldzüge in Syrien. Die damals unter den hetumidischen Königen Kleinarmeniens beschlossene Kirchenunion dauerte immerhin von 1198 – 1375, wurde aber von Teilen des armenischen Klerus nie besonders geschätzt. Sie wurde aber durch die offizielle Anerkennung des Königtums Leons I. durch Papst Innozenz III. gewürdigt und gesichert. König Leon hatte Katholikos Gregor VI. (1195 – 1203) von ihrer Notwendigkeit überzeugen können. Im 14. Jh. bedeutete das jedoch neben vielen Vorteilen auch eine schrittweise immer deutlicher erkennbare Latinisierung des Katho-likosates von Sis, was vom armenischen Klerus immer weniger akzeptiert wurde. Deshalb überlebte die Union der Kirchen den Untergang des armenischen Königreiches von Kilikien, das die Mameluken 1375 vernichteten, nicht lange. Der letzte König Leon VI. hatte sich nach seiner Absetzung in Paris niedergelassen. Er wurde nach seinem Tod 1393 in St. Denis begraben. 1439 wurde in Florenz diese Union erneuert (festgehalten im Dekret Exultate deo), doch blieb dieser Schritt wirkungslos, weil nach dem Niedergang des Katholikosates von Sis, dem die königliche Stütze fehlte, von den offenbar schon damals recht national denkenden armenischen Bischöfen 1441 im damals iranischen Reich der Ilchane das alte Katholikosat von Etschmiadzin erneuert und zum spirituellen Zentrum der armenischen Christenheit wurde. Das bedeutete den Beginn der Teilung der armenischen Kirche in fünf verschiedene Katholikosate, die abgesehen von jenem in Aghthamar bis heute bestehen: Etschmiadzin, Sis/Antelias, Jerusalem und Konstantinopel. In den folgenden Jahrhunderten gab es stets katholische Missionsaktivitäten unter den Armeniern im osmanischen Reich. Daher ist die armenische Liturgie mehr von der lateinischen beeinflusst worden als etwa die koptische oder syrische. 1742 (nach anderen Quellen schon 1738) richtete Papst Benedikt XIV. nach maronitischem, melkitischem und chaldäischem Vorbild auch ein armenisch-katholisches Patriarchat im Nahen Osten ein. Patriarch wurde der ehedem orthodoxe Bischof Abraham Ardzivian, der damals schon über 70 Jahre zählte und sich als Patriarch Abraham Pierre I. nannte. Er wollte sich in der kilikischen Stadt Sis niederlassen, was jedoch die osmanischen Behörden nicht zuließen. Daher wurde um 1750 unter seinem Nachfolger Pierre II. Bzommar (in Jounieh nahe Beirut) im Libanon das Zentrum der katholischen Armenier und ist es bis heute geblieben. Bis 1830 unterstand der katholische Patriarch dem armenisch-orthodoxen Patriarchen in Konstantinopel, weil die osmanische Verwaltung keine andere Lösung gestattete, was sich auf die katholischen Armenier im osmanischen Staat negativ auswirkte und ihren Aufschwung behinderte. Durch französischen Druck und die Entstehung des Königreiches Griechenland war jedoch eine neue Situation entstanden, wurden die Phanarioten entmachtet und alle katholischen Untertanen des Sultans den orthodoxen gleichgestellt. Damit war überraschend die rechtliche Eigenverantwortung der Katholiken erreicht, aber im Gegenzug wurde 1867 das armenisch-katholische Patriarchat auf türkischen Wunsch nach Istanbul verlegt, wo es bis 1928 blieb. Im Ersten Weltkrieg hatten auch die katholischen Armenier zu leiden. Mehr als 30 000 Gläubige wurden ermordet. 1928 wurde daher das Patriarchat reorganisiert und wieder in den Libanon verlegt, wo seither die meisten katholischen Armenier leben. Das einzige Kloster dieser Gemeinschaft ist Bzommar, dessen Seminar schon 1771 eröffnet wurde. Berühmt ist seine Bibliothek. Seit Papst Leo XIII. gibt es ein armenisches Seminar in Rom. Berühmt, aber mit dem Patriarchat nicht zu verwechseln, sind die armenisch-katholischen Mechitharisten mit ihren vier Klöstern in Venedig, Wien, Beirut und Aleppo, deren Tradition 1701 von Mechithar von Sebaste begründet und später in den Benediktinerorden integriert worden ist. Sie waren vor allem im 19. Jh. durch ihre wissenschaftlichen Aktivitäten ein wichtiges Bindeglied zwischen den orthodoxen und katholischen Armeniern und verstehen sich bis heute in diesem Sinn. Die Zahl der Gläubigen des armenisch-katholischen Patriarchats wird auf 150 000 geschätzt. In der Republik Armenien selbst leben nur wenige armenische Katholiken (ca. 8.000), obwohl seit 1992 die Mechitharisten versucht haben, eine Gemeinschaft aufzubauen. In Gümri (dem alten Leninakan) wurde für sie eine Kirche errichtet. Für ihr spirituelles Wohl ist Bischof Nerses der Nersessian verantwortlich, der ehemalige Generalabt von San Lazzaro. B I S T Ü M E R Ägypten: Eparchie Iskanderiya Argentinien: Eparchie
San
Gregorio de Narek en Buenos Aires Armenien: Ordinariat
Europa
Orientale (Sitz: Ghiumri)
Griechenland: Ordinariat
Griechenland (nicht besetzt;
Sitz: Athen) Frankreich: Eparchie
Sainte-Croix-de-Paris Irak: Erzeparchie
Bagdad (seit 2001 unbesetzt)
Iran: Eparchie
Ispahan Israel: Patriarchalexarchat
Jerusalem und Amman
Mexiko: Apostolisches
Exarchat Lateinamerika und Mexiko Syrien: Erzeparchie
Aleppo, Patriatriarchalexarchat Damas
Türkei: Erzeparchie
Istanbul Ukraine: Erzeparchie
Lemberg (seit 1881
unbesetzt) USA: Eparchie Our Lady of Nareg of
New York |
| Äthiopisch-Katholische Kirche |
Kurzbeschreibung Verbreitung: 203.000 Gläubige in Äthiopien und Eritrea Kirchenverwaltung: Bistum Sitz: Addis Abeba (Äthiopien) Ritus: Alexandrinisch Kirchensprache: Geez, Amarisch Kalender: Julianisch Ob die in den Akten des Konzils von Florenz für 1441 vermerkten Unterschriften einer äthiopischen Delegation tatsächlich jemals geleistet wurden oder nur das Wunschdenken römischer Missionsansprüche widerspiegelten, muss aus heutiger Sicht dahingestellt bleiben. Auswirkungen gab es davon keine. Im späten 16. Jh. versuchten portugiesische Dominikaner und Jesuiten, die äthiopisch-orthodoxe Kirche mit Rom zu vereinigen, was in Äthiopien nicht nur mit Misstrauen aufgenommen wurde, weil seit dem 15. Jh. der Druck des Islams im abessinischen Hochland immer deutlicher spürbar geworden war. Doch konnte der 1551 von Papst Julius III. ernannte „Patriarch“ Nunez Barreto nie nach Äthiopien abreisen. Dieser Schritt gelang erst Pater Peter Paez SJ, der 1622 den Negus Susenyos (1607 – 1632) taufte, worauf der Katholizismus kurzfristig zur Staatsreligion erhoben wurde. Papst Gregor XV. ernannte den Portugiesen Alfonso Mendez SJ zum äthiopischen Patriarchen. Es folgten zehn Jahre der ungehinderten Latinisierung einer uralten einheimischen Tradition, was auf die Dauer nur negative Folgen haben konnte. 1632 wurde der Negus Susenyos von den Rebellen, die seine Herrschaft herausgefordert hatten, ermordet. Sein Sohn und Nachfolger lehnte die Union entschieden ab. 1636 mußte Patriarch Alfonso Mendez mit seinen Anhängern Äthiopien verlassen. Pater Paez wurde ermordet, als er versuchte, nochmals ins Hochland zurückzukehren. 200 Jahre lang durfte nach diesen Erfahrungen kein katholischer Priester mehr Äthiopien betreten! Erst 1839 gelang es Kapuzinern und Lazaristen, erneut Fuß zu fassen, doch blieb das Volk der katholischen Mission (anders als hinsichtlich der Protestanten, deren Gemeinden heutzutage 1,5 Mio. Mitglieder zählen) gegenüber sehr reserviert. 1889 erlaubte schließlich der mächtige Negus Menelik II. den Katholiken wieder die Mission, doch wurde sie nie sehr erfolgreich, obwohl sie zwischen 1936 – 1941 von den italienischen Besatzungstruppen forciert und tatkräftig unterstützt wurde. Dennoch wurde 1961 ein katholischer Metropolit für Addis Abeba berufen, der Suffragane in Asmara und Adigrat haben sollte, nachdem schon 1930 Papst Pius XI. vergeblich versucht hatte, eine äthiopische Hierarchie zu errichten. Es entstanden nun zwei Seminare, und zwar in Addis Abeba und im eritreischen Asmara. Schon 1919 war das äthiopische Seminar in Rom errichtet worden. In den Wirren der Jahre 1990/91, als den Kommunisten die Macht entglitt, fanden neun katholische Priester, darunter der Eritreer Anderberhan Amlak, der im mehrheitlich von Muslimen bewohnten Harar die Gemeinde von Midagdu aufgebaut hatte, die 13 000 Mitglieder zählte, den Tod, als militante Oromo-Milizen von den Katholiken forderten, wieder Muslime zu werden. Heute gibt es im Harar 14 Pfarren, die alle Grundschulen unterhalten, die von 50 geistlichen Schwestern und den jeweiligen Pfarrern geführt werden. Nach den Angaben von Nuntius Erzbischof Silvano Tomasi lebten 1997 in Äthiopien etwa 250.000 Katholiken, die sich zu fast gleichen Teilen auf Äthiopien und Eritrea verteilen, das der katholischen Kirche traditionell mehr entgegenkam. Nuntius Tomasi weist darauf hin, dass die katholischen Äthiopier in Regierungskreisen in Äthiopien wegen ihrer Haltung während des Befreiungskrieges 1991 recht angesehen sind. B I S T Ü M E R Äthiopien:
Eritrea:
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| Koptisch-Katholische Kirche |
Kurzbeschreibung Verbreitung: 197.000 Gläubige in Ägypten und eine kleine Diaspora Kirchenverwaltung: Patriarchat von Alexandrien Sitz: Kairo (Ägypten) Ritus: Alexandrinisch Kirchensprache: Arabisch Kalender: Gregorianisch Offiziell wurde 1439 auf dem Konzil von Florenz die Union zwischen Kopten und Rom besiegelt (Cantate Domino, 1442), nachdem die Dominikaner eine koptische Delegation nach Florenz gebracht hatten. Diese Union blieb allerdings ohne praktische Konsequenzen, weil sie von den Kopten nicht umgesetzt wurde. Erst im 17. Jh. gab es erneut Aktivitäten katholischer Missionare in Ägypten. 1630 entstand eine Niederlassung der Kapuziner in Kairo. 1675 folgten die Jesuiten. 1741 wurde der koptische Bischof Amba Athanasios von Jerusalem nach intensiven Gesprächen mit seinen jesuitischen Freunden katholisch und wurde von Rom mit seiner Gemeinde als Apostolisches Vikariat anerkannt. 1824 errichtete Rom auf dieser Grundlage ein Patriarchat für die koptischen Katholiken, das aber bald wieder verschwand, weil die Gläubigen der Athanasios-Gemeinde inzwischen mehrheitlich in den Westen emigriert waren. Dennoch gab man die Idee einer neuen Verbindung mit der koptischen Kirche im 19. Jh. nicht mehr auf, zumal unter den albanischstämmigen Khediven, den Nachfolgern des osmanischen Renegaten Mehmet Alis, versucht wurde, durch Reformen den Staat zu modernisieren. Papst Leo XIII. rief daher nach 1890 formal das erloschene katholische Patriarchat wieder ins Leben, aber erst 1899 konnte mit der Ernennung von Kyrill Makarios ein Patriarch eingesetzt werden. Als er sich der Latinisierung widersetzte, wurde er 1910 abgesetzt und wechselte wieder zur Orthodoxie zurück. Erst 1947 gelang es nach langen Verhandlungen, für die koptischen Katholiken auf Dauer einen Patriarchen zu etablieren. Seither konnte das Patriarchat stabilisiert werden, doch steht es zuweilen in einem scharfen Gegensatz zum orthodoxen Patriarchat, das mit Kyrill VI. und Shenouda III. Ende des 20. Jh.s zwei energische und große Persönlichkeiten an die Spitze brachte, die sich intensiv um die pastorale Betreuung aller Kopten annahmen. Es gibt heute sechs Diözesen und ein Priesterseminar in Kairo, kein Kloster, aber über 100 Volksschulen und sogar einige Gymnasien. Die Zahl der Gläubigen wird auf knapp 200.000 geschätzt. B I S T Ü M E R Ägypten: Eparchie Ismayliah, Eparchie Minya
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| Melkitisch-Katholische Kirche |
Verbreitung: 3 Mio. Gläubige in Syrien, Libanon, Israel, Ägypten, Jordanien, USA, Kanada, Westeuropa, Australien, Lateinamerika Kirchenverwaltung: Patriarchat Sitz: Damaskus (Syrien) Ritus: Byzantinisch Kirchensprache: Arabisch Kalender: Gregorianisch Die großen Kirchenlehrer Kappadokiens und Syriens, von Basilios d. Gr. über den hl. Ignatios und den hl. Maron bis zu Johannes Chrysostomos entstammten der antiochenischen Tradition. Der Apostel Paulus und sein Begleiter Barnabas gelten als Gründer der Kirche von Antiochia. Auch der Evangelist Lukas stammte vermutlich aus der Stadt am Orontos, wo auch der hl. Romanos aus Emesa wirkte, der als erster die Kirchenmusik ordnete und festlegte. Der letzte große griechische Kirchenlehrer der antiochenischen Kirche war Johannes von Damaskus (675 – 749), nicht nur ein Dogmatiker und Verteidiger der Ikonenverehrung, sondern auch der Berater mehrerer muslimischer Kalifen und der eigentliche Organisator der Staatskanzlei des Kalifats. Nach seinem Tod wurde durch die muslimische Herrschaft die Lage der Christen in Syrien von Jahrhundert zu Jahrhundert schwieriger, zumal sie in drei Gruppen gespalten waren. Die kaisertreue „melkitische“ Kirche, die Kirche der westsyrischen Tradition (Jakobiten nach Jakob Baradäus) mit ihrer Ablehnung des Konzils von Chalkedon und die prä-ephesinische ostsyrische Kirche der Assyrer des ehemaligen Sasanidenreiches (die alten Nestorianer). Aus politischen Überlegungen heraus galten die Melkiten (wegen ihrer griechischen Herkunft) im muslimischen Staatsgefüge als weniger zuverlässig als die Jakobiten und Assyrer. Deshalb waren sie in Krisen-zeiten wiederholten Verfolgungen ausgesetzt. Sie galten als potentielle Verbündete der byzantinischen Kaiser oder der Kreuzfahrer. Dennoch gelang es schon 742, in Antiochia mit Stefan III. wieder einen griechischen Patriarchen zu installieren, nachdem 638 die alten Strukturen sowohl in Antiochia als auch in Jerusalem und Alexandria (641) aufgelöst worden waren. Diese schwierige Lage bewahrte die Christen nicht vor Streit und Zank. Patriarch Theophylaktos (745 – 768) ließ die gleichfalls kaisertreuen Maroniten in den Libanonbergen verfolgen, einige Bischöfe stellten sich im 8./9. Jh. gegen die Bilderstürmer in Konstantinopel und nahmen aktiv am Streit um die Ikonen teil, weshalb Kaiser Leo III. (717 – 741) schon 725 Kilikien und Isaurien mit insgesamt 25 Bistümern aus der Jurisdiktion Antiochias löste und in jene Konstantinopels integrierte. 745 verlor Antiochia auch die Kirchenprovinz Georgien, die sich verselbständigte. In dieser Zeit litt auch das Mönchswesen der Melkiten Syriens, weil der gegenseitige Austausch mit Ägypten und dem kappadokischen Bergland zum Erliegen gekommen war. Berühmt wurde der Widerstand des Sabasklosters in der judäischen Wüste, das Ende des 8. Jh.s von muslimischen Kriegern gestürmt wurde, aber inzwischen mehrfach wieder auflebte. Im 10. Jh. leistete Patriarch Christophoros den hamdanidischen Emiren von Aleppo, allen voran dem berühmten Saif ad-Daula, energischen Widerstand. Er wurde 967 von Schergen des Emirs ermordet, kurz bevor es den Byzantinern gelang, Antiochia zurückzuerobern. Es gelang Ende des 10. Jh.s dem Ökumenischen Patriarchat im Zusammenwirken mit dem wieder erstarkten Patriarchat von Antiochia nicht nur, die Wallfahrten nach Jerusalem wieder zu beleben, sondern auch in Bagdad ein Katholikat von Irenopolis zu errichten, das zusammen mit dem kurzzeitig existierenden Katholikat von Romagyris (in der Oase Merw) für die Mission in Zentralasien verantwortlich sein und den Spuren der Assyrer nach Zentralasien und Indien folgen sollte. Insgesamt kam es aber in den Küstengebieten Syriens und der Regionen am mittleren Euphrat im 11. Jh. zu einem bescheidenen Aufschwung der christlichen Kirche von Antiochia, der durch die Schriften des Historikers Nikon belegt ist. Der Gelehrte Yahja Ibn Said (gest. 1050) setzte für 937 – 1043 in arabischer Sprache die Geschichte des Eutychios fort. Mit der Gründung der Kreuzfahrerstaaten im 12. Jh. kam die bestehende Ordnung in der Levante ins Wanken, worunter vor allem die christlichen Gruppen sowohl in den muslimisch verbliebenen Regionen als auch in den neuen Fürstentümern der Europäer zu leiden hatten, weil versucht wurde, eine lateinische Hierarchie zu errichten und die bestehenden Traditionen an den Rand zu drängen. Das Patriarchat von Antiochia wurde besonders in Mitleidenschaft gezogen, weil der orthodoxe Patriarch in den folgenden Jahrhunderten Antiochia verlassen und in Konstantinopel residieren musste. Als es den ägyptischen Mameluken 1268 gelang, Antiochia zu erobern und wieder unter muslimische Kontrolle zu bringen, versuchten auch die orthodoxen (melkitischen) Patriarchen die Rückkehr, doch konnte der byzantinische Kaiser Michael VIII. keinen entsprechenden Begleitschutz mehr geben, weshalb die Lage in Antiochia prekär blieb. 1322 verlegte Patriarch Ibn Alalchi seinen Sitz nach Damaskus und begab sich bewusst unter den Schutz der Mameluken. 1366 ist dort Pachomios I. nachweisbar, während 1400 einer seiner Nachfolger, Patriarch Michael I., wieder fliehen musste. In den folgenden Jahren bestanden im alten Patriarchat Antiochia mehrere Parallelhierarchien nebeneinander und in beständiger Konkurrenz untereinander, was sich eigentlich bis heute nicht mehr geändert hat: - die Armenier betreute der Katholikos von Sis im kilikischen Bergland; - die Maroniten galten als Verbündete der Lateiner und des Papstes, denen vor allem die Wallfahrten nach Jerusalem ein Anliegen waren; - die syrischen Jakobiten versuchten, in Aleppo und Homs wieder Fuß zu fassen und - die orthodoxen Melkiten mussten trachten, sich zwischen allen diesen Gruppen und den Muslimen zu behaupten. Sie mussten versuchen, ihre Vorrangstellung in Jerusalem zu sichern, was nur durch die Zusammenarbeit mit dem mamelukischen Sultan von Ägypten möglich war, den seinerseits die Kopten bedrängten, ihnen statt den Orthodoxen zu einem größeren Einfluss in Jerusalem zu verhelfen. Die europäischen Großmächte der Zukunft waren im 14./15. Jh. noch nicht am orientalischen Horizont erkennbar. Daher galt es für die Christen des Nahen Ostens, zwischen ständig wechselnden politischen Machtblöcken zu lavieren: Mameluken, Venezianer, Genuesen, Osmanen, Mongolen und den letzten verzweifelten Versuchen der Byzantiner, doch nochmals ins Spiel zu kommen. Verschiedene Päpste entwickelten gleichfalls Pläne, den Christen zu helfen und ihren Einfluss im Nahen Osten geltend zu machen. Dabei gelang es wiederholt, durch die geschickte Politik der Maroniten, Sunniten und Schiiten gegeneinander aufzubringen und dadurch die Lage aller Christen in Syrien zu stabilisieren. Mit der osmanischen Machtübernahme kehrten im 16. Jh. in der Levante wieder Ruhe und Ordnung ein. Unter den libanesischen Dynastien der Ma´n (1516 - 1697) und der Chihab (1697 – 1842) waren sowohl die Christen der gesamten Region als auch die Drusen im Bergland vor den Banden der schiitischen Beduinen sicher. Doch errang der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel gegenüber seinen Amtsbrüdern in Damaskus, Alexandria und Jerusalem eine eindeutige Vorrangstellung und verlangte schließlich einen bestimmten Teil der Abgaben dieser Patriarchate für sich. Dafür legte er einen Ferman des Sultans vor, dem sich alle beugen mussten. Das orientalische Konzil, das 1672 in Damaskus stattfand, behandelte daher zwei bemerkenswerte Themen: zum einen stellte es den Christen der Reformation die eigene orthodoxe Dogmatik entgegen und lehnte den Protestantismus ab, zum anderen beschloss es, sich gegen die Hegemonie durch Konstantinopel zur Wehr zu setzen, was vor allem unter den Gläubigen des Patriarchates von Antiochia ernst genommen wurde. Umgekehrt musste man hinnehmen, dass das Katharinenkloster auf dem Sinai künftig ein autonomes Erzbistum darstellte, dessen Erzbischof in Alexandria residierte, aber vom Patriarchen in Jerusalem bestätigt wurde. Ein Glücksfall war für alle Christen der Levante die Herrschaft des Emirs Fakhreddin (*1572 + 1635) im Dschuf, der unter Christen aufgewachsen war und ihrem Glaubensleben fördernd gegenüberstand. Zusammen mit dem Malteserpriester Lonard Abel (1583 – 1587), den Papst Gregor XIII. zum Bischof von Sidon ernannt hatte, um die Mission im Nahen Osten wieder aufzuneh-men und für den neuen Unionsgedanken zu werben, galt der Emir als jener Mann, der sich durch seine Toleranz um die Zukunft vieler Christen besonders verdient machte. Die katholische Mission war seit dem Ende des 16. Jh.s von einigen Erfolgen begleitet, weil es einzelnen Priestern immer wieder gelang, unter den orthodoxen Melkiten neue Anhänger zu gewinnen. In Euthymus II. Karmé (gest. 1635) wurde den katholisch gewordenen Melkiten ein erster Bischof geweiht, der sich in Aleppo niederließ und unter dem Namen Meletios am Ende seines Lebens in Damaskus (orthodoxer/melkitischer/katholischer?) Patriarch von Antiochia wurde, aber schon nach sieben Monaten starb. Sein größtes Verdienst war die Neuordnung der Liturgie in arabischer Sprache. Ihm folgte im Amt Patriarch Makarios III. Zaim (1647 – 1672), der als Patriarch zusammen mit seinem Sohn Paul die historischen Quellen und Chroniken der Melkiten sammeln ließ. Durch die zunehmenden internationalen Verbindungen und das politisch entspannte Klima unter den Chihab-Emiren wurden neue Ideen nach Damaskus und Aleppo getragen, darunter auch jene von der Erneuerung Kirchengemeinschaft mit Rom. Der orthodoxe Erzbischof Euthymus Saify von Tyros trat um 1700 entschieden für die Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Rom ein. Deshalb wurde er mit dem geheimen Erlass vom 6. 12. 1701 der Kongretation Propaganda fide zum Apostolischen Administrator der Melkiten ernannt. Euthymus Saify hatte diesen Schritt gut vorbereitet, schon 1683 junge Männer in diesem Sinn ausbilden lassen und nahe der Stadt Sidon das Kloster Deir el Moukhallès gegründet, das er als gleichsam „ökumenischen“ Konvent führen wollte. Sein Neffe Seraphim Tanas ging als erster Student der Schule des Klosters nach Rom, wo er 1711 zum Priester geweiht wurde. Orthodoxe Mönche aus dem Kloster Balamand gründeten in Chouair ihren eigenen Konvent und damit den Schuwairitenorden. 1717 waren von den 20 orthodoxen Bischöfen des Patriarchates von Antiochia bereits sieben der Union beigetreten, doch fünf aus Zypern stammende Bischöfe stellten sich entschieden dagegen. Als 1724 der gegenüber der orthodoxen Kirche loyale Patriarch Athanasios III. Dabbas starb, kam es zur entscheidenden Krise, weil die Katholiken mit Hilfe des Paschas von Damaskus (der mit Euthymus´ Bruder befreundet war) rasch handelten und den von Athanasios III. bestimmten Nachfolger, den Erzbischof Ignatios Beyrouti von Tyros, der auf Instruktionen aus Konstantinopel wartete, vor vollendete Tatsachen stellten. Euthymus´ Neffe Seraphim Tanas wurde als Kyrill VI. am 20. 9. 1724 in Damaskus zum Patriarchen gewählt und handstreichartig wenige Tage später zum Bischof geweiht. Die Patriarchenwahl, die am 27. 9. in Konstantinopel stattfand und statt des dafür vorgesehenen Ignatios Beyrouti den Zyprioten Sylvester als Jeremias III. erhob, den man ebenfalls rasch zum Bischof weihte und ihn durch den Sultan bestätigen ließ, kam um eine Woche zu spät. Doch im Dezember 1724 exkommunizierte Jeremias III. seinen katholischen Konkurrenten und besiegelte die Spaltung des melkitischen Patriarchates von Antiochia. Dreiviertel der Gläubigen blieben orthodox, ein Viertel schloss sich der neuen Unionskirche an, die allerdings vorläufig auf die Duldung des Paschas zählen konnte. Eine Zeit gegenseitiger Verfolgungen begann unter den nunmehr verfeindeten orthodoxen und katholischen Melkiten. Von Konstantinopel aus ließ Jeremias III. seine Gegner durch den Staat verhaften, doch gelang schon im Jänner 1725 Kyrill VI. die Flucht in den Libanon, wo er nahe dem Deir el Moukhalles-Kloster seine Residenz aufbaute und bis 1760 blieb. Seine Anhänger und Getreuen blieben bis 1828 dort. In Syrien selbst konnten sich die Katholiken nur um Erzbischof Gregor von Aleppo behaupten, während sonst überall der Pascha von Damaskus als staatlicher Beamter auf Geheiß des Sultans den Griechen zur Autorität verhelfen musste. Unter dem unierten Patriarchen Theodosios V. Dabban ordnete Rom die Verhältnisse für alle unierten Melkiten am 13. 7. 1772 durch ein spezielles Dekret. Der Patriarch sollte künftig die Anlaufstelle für alle sein und von Akko aus sein Patriarchat als eigene Jurisdiktion organisieren. Das festigte alle Strukturen der Unionskirche und gab ihr zugleich einen Vorsprung für die Herausforderungen durch die Diaspora des 20. Jh.s, weil sie mit verstreut lebenden Gemeinden umgehen lernte. Besonders schwer hatten es die syrischen Gemeinden, die sowohl dem Pascha, dem eigenen Patriarchen als auch dem orthodoxen Patriarchen Steuern abführen mussten. Der schu-wairitische Ordensgeneral Pater Nicolas Saegh (1692 - 1736) gilt als bekanntester christlich-arabischer Schriftsteller seiner Zeit. Pater Ojjaimi (1724 – 1783) verfasste die erste Kirchengeschichte der melkitischen Unionskirche und befasste sich mit der Geschichte der Maroniten. In Rom ausgebildete Salvatorianer unter den Melkiten leisteten den französischen Besatzern 1798/99 in Ägypten wertvolle Hilfe, weil sie mit den Sitten des Landes vertraut waren. Joseph Hamawi sorgte für beständigen Nachschub an Experten, weil schon damals vor allem die gebildeten Katholiken dem Joch des Paschas von Damaskus entfliehen wollten. Sie verließen zusammen mit den Franzosen im Jahr 1800 großteils Ägypten und gründeten ab 1802 in Marseille und Livorno die ersten orientalischen Kirchengemeinden in der Diaspora. Daraus entstand im 19. Jh. ein lebhafter Handel zwischen den Hafenstädten in Italien und in der Levante, vor allem mit Alexandria, Beirut und Sidon. Es ist den ägyptischen Truppen des Khediven Mehmet Ali (1803 – 1849) zu danken, dass die militanten wahabitischen Truppen, die sich 1810/11 anschickten Syrien zu erobern, um alle Christen aus der Levante zu vertreiben, besiegt wurden. Mehmet Ali setzte im Libanon Emir Bachir II. d.Gr. als seinen Statthalter ein, der in den folgenden Jahrzehnten mit Augenmaß regierte und alle religiösen Gruppen befriedete. 1806 fand unter der Leitung von Metropolit Germanos Adam von Aleppo die berühmte melkitische Synode im Antonioskloster von Kafarchima bei Beirut statt, deren Akten 1810 auf Arabisch herausgegeben wurden, gegen die sich aber 1833 Papst Gregor XVI. wandte. 1811 eröffnete Patriarch Agapios II. Matar das Priesterseminar von Ain-Traz im Libanon. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten zur wichtigsten Ausbildungsstätte der Melkiten, aber 1882 nach Jerusalem verlegt und den Weißen Vätern übergeben. In Syrien kam es zwischen 1817 – 1830 mehrfach zu Verfolgungen der Melkiten, die von militanten griechischen Priestern mit Hilfe ihrer Verbindungen zum Staat organisiert wurden. In diesen Jahren fielen 300 melkitische Märtyrer den Verfolgungen zum Opfer. Nach der Unabhängigkeit des griechischen Königreiches änderte sich die Lage schlagartig, weil die Phanarioten jeden Einfluss im osmanischen Staat verloren. Noch 1830 wurden im Osmanischen Reich alle Katholiken den Orthodoxen durch einen Ferman des Sultans gleichgestellt. Gerade um diese Zeit spaltete sich jedoch der Schuwairitenorden in Aleppiner und Baladiten, was von Rom 1838 anerkannt wurde. Als Theologe dieser Zeit ragte Pater Saba Kateb, ein Basilianer-Salvatorianer, hervor, der mehrfach die Berufung ins Bischofsamt ablehnte, um sich seiner wissenschaftlichen Arbeit widmen zu können. Nicolas Tork (1763 – 1828) war einige Zeit Berater von Emir Bachir II., lernte 1798 Napoleon kennen und schrieb darüber in seinen Erinnerungen. 1832 eroberten die ägyptischen Truppen Mehmet Alis Damaskus und besetzten Syrien, worauf die Melkiten in Damaskus ihre heutige Kathedrale bauen durften. Doch 1840 verloren die Khediven Syrien wieder, Emir Bachir II. vom Libanon wurde als Gefangener nach Konstantinopel gebracht, sein Verwandter Bachir III. wurde neuer Emir, konnte aber die Gegensätze zwischen den Christen und den Drusen nicht ausgleichen, weshalb es im Libanon einmal mehr zu religiös motivierten Unruhen kam. Patriarch Ignatios V. Qattan hatte 1831 ein Konzil in das Zouk-Michael-Kloster nach Beirut berufen, um die Reibereien zwischen den Melkiten und den lateinischen Missionaren zu thematisieren und auszuräumen. Die Konzilsbeschlüsse wurden aber in Rom nicht anerkannt. Sein Nachfolger wurde 1832 Michael III. Mazloun, der zuvor fast 20 Jahre im europäischen Exil verbracht hatte, nachdem es ihm 1813 in Rom nicht gelungen war, für die Anerkennung der Kafarchima-Synode von 1806 zu sorgen. Er brachte neue Ideen, frischen Wind und viel Optimismus nach Hause mit. Als Patriarch prägte er bis 1855 seine Kirche und führte sie diplomatisch und sicher durch die Fährnisse der regionalen politischen Auseinandersetzungen zwischen den ägyptischen Khediven und den Osmanen. Seine Synode (Landeskonzil) von Jerusalem wurde 1849 abgehalten, aber wiederum von Rom nicht anerkannt. In der zweiten Hälfte des 19. Jh.s prosperierte die melkitische Kirche weiter, obwohl es 1860 erneut Verfolgungen der Christen gab. Patriarch Clemens Bahouth führte 1857 den gregorianischen Kalender ein. Umgekehrt gab es weitere Unstimmigkeiten mit Rom, das 1856 die Wahl des neuen Patriarchen beeinflusste, worauf Agapios Riachi von Beirut die Abtrünnigen um sich sammelte und die Kirche zu spalten drohte. Ruhe kehrte erst wieder ein, als Patriarch Clemens 1864 zurücktrat und Gregor II. Joseph (1864 – 1897) gewählt wurde. Sein langes Wirken bedeutete den eigentlichen Aufstieg der melkitischen Kirche und ihre Ausbreitung unter den arabischsprachigen Christen Syriens, Ägyptens und der späteren Mandatsgebiete Jordanien und Irak. 1894 garantierte Papst Leo XIII. auf sein Betreiben den orientalischen Patriarchen in „Orientalium dignitas“ die Beibehaltung ihrer Eigenarten. Aus diesem und anderen Gründen traf weder die Melkiten noch die Maroniten der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches 1918 unvorbereitet. Man hatte sich anders als die orthodoxen Syrer und teilweise die Armenier längst durch ein enges Netzwerk mit den europäischen Mächten verständigt, ohne wie die Armenier deren Versprechungen von politischer Autonomie und Selbständigkeit nachgegeben zu haben. Man hatte sich auf das pastorale Leben in den Gemeinden und Bistümern, die Ausbildung der Priester und Laien, ihre soziale Grundversorgung und die Handelsbeziehungen nach Europa konzentriert und bot daher keine politische Angriffsfläche, als die Kampfhandlungen des Ersten Weltkrieges begannen. Stattdessen konnte sich die Gläubigen auf die umsichtige Betreuung durch die Kirche und ihre Vertreter, vor allem Mönche und Nonnen, in allen Lebensbereichen verlassen. Die sechs melkitischen Patriarchen des 20. Jh.s waren alle hilfreiche und gebildete Hirten ihrer Herde, die mehr der Krankenfürsorge, der Schulbildung und der Katechese als politischen Ambitionen verpflichtet waren. Während andere Minderheiten des Nahen Ostens von eigenen Staaten träumten, gründeten sie Volksschulen und Universitäten, neue Diözesen und Klöster, aus denen das künftige Potential ihrer Kirche hervorging. Man stellte sich nach 1960 bereitwillig den Herausforderungen durch die Diaspora, von denen man wusste, dass sie das Herz der Gemeinschaft tödlich verwunden konnten, wenn in einer politisch schwierig und militant gewordenen muslimischen Umwelt keine sichere Zukunft mehr zu erwarten war, jedoch der Weg ins Ausland einfach und problemlos gegangen werden konnte. Deshalb gelang es den Melkiten seit den neuerlichen Umbrüchen von 1990, unter den christlichen Kirchen des Nahen Ostens eine führende und beispielgebende Stellung einzunehmen, selbst gegenüber den Griechen, Maroniten und den Chaldäern ein klar definiertes Profil zu zeigen. Die melkitische Kirche ist in der Levante vermutlich die an Gläubigen größte katholische Kirche unserer Tage (mehr als 2,5 Mio. in mehreren Staaten), aber auch jene Kirche, die neben den Kopten einen betont patriotisch arabischen Standpunkt einnimmt, was von den jeweiligen Regierungen und Staatskanzleien honoriert wird. B I S T Ü M E R Ägypten: Patriarchat Alexandria Argentinien: Apostolisches
Exarchat
Argentinien Australien: Eparchie Saint Michael's
of Sydney (Sitz: Greenacre) Brasilien: zur
römisch-katholischen Kirchenprovinz São Paulo: Eparchie Nossa
Senhora do Paraíso em São
Paulo Israel: Erzeparchie
Akka Jordanien: Erzeparchie
Petra e
Filadelfia Kanada: Eparchie
Saint-Sauveur de
Montréal (Sitz: Outremont)
Libanon: Erzeparchie
Baalbek
Mexiko: Eparchie
Nuestra Señora del Paraíso en México (seit
1994 unbesetzt) Palestina: Erzbistum
Jerusalem (seit 2000 unbesetzt)
Syrien: Patriarchat
Antiochia, Erzeparchie Lattaquié
USA: Eparchie
Newton (Our Lady of the
Annunciation in
Boston; Sitz: Brookline) Venezuela: Apostolisches Exarchat Venezuela |