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Damian Hungs

Abbas Pachomius

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/StPakhom.jpg

 

 Vita Pachomii

Pachomius wurde um 287 in Latopolis (Oberägypten) als Sohn eines heidnischen Vaters geboren. 314 gegen seinen Willen zur römischen Armee gekommen, lernte er in Theben die Christen kennen. Von diesen beeindruckt und sein Leben umgestaltend, wurde er schon bald aus der Armee entlassen und ließ sich nun Taufen.

 

Nachdem er ein Schüler des Anachoreten Palamon gewesen war, gründete er in Tebennisi sein erstes Kloster. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass das Eremitentum viele überfordert und ein gemeinschaftliches Leben den Gottesweg sicherer gestaltet.

 

Als Gründer verfasste er nicht nur eine Ordensregel, sondern führte das Kloster auch als erster Abt. Offensichtlich konnte er seine militärische Vergangenheit nicht wirklich ablegen, den er führte es wie eine Kaserne. So wurden die Mönche in Gruppen eingeteilt und mit Trompetenzeichen zum Beten oder zum Arbeiten abkommandiert.

 

Er gründete neun Männerklöster, mit zusammen 9.000 Mönchen, und zwei Frauenklöster. Jedes Kloster bestand aus einem ummauerten Areal, in welchem man die volle Gütergemeinschaft nach dem Vorbild der Urgemeinde von Jerusalem lebte. Dem Abt galt der volle Gehorsam. Wer motzte oder nicht gehorchte, der flog.

 

Gleichzeitig sollte jedes Kloster in vollkommener wirtschaftlicher Selbständigkeit stehen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse oder andere Produkte wurden auf den Märkten verkauft und dienten dem Lebensunterhalt der Klostergemeinschaft.

 

Als Generalabt lebte Pachomius in Pbow, wo er am 14. Mai 347 verstarb.