Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

www.damian-hungs.de

 

 

Auf YouTube:

Damian Hungs

Albanisch-Orthodoxe Kirche

 

Orthodoxe Kirche von AlbanienOrthodoxe Kirche von Albanien 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albanisch-Orthodoxe Kirche

- Status:

Autokephal

- Leitung:

 

Erzbischof von Tirana, Durres und ganz Albanien,

Sitz in Tirana

- Gläubige

700.000

- Diözesen:

 

 

4 Diözesen in Albanien und 2 Diözesen in den USA

→ Karte der Albanischen Eparchien

→ Ostkirchliche Bistümer

- Ritus:

Byzantinisch

- Sprache

Albanisch

- Kalender:

Meletianisch

 

- Geschichte -

Die Orthodoxe Kirche ist im Süden Albaniens recht stark. So erklärte sie sich im Jahre 1922 zu einer autokephalen Kirche. Sie ernannte einen in Jugoslawien zum Bischof geweihten Archimandriten zu ihrem Oberhaupt. Mit Unterstützung der Serbisch-Orthodoxen Kirche, welche weitere Bischöfe für sie weihte, errichtete sie eine eigene Synode. Schließlich wurde sie 1937 durch das Patriarchat von Konstantinopel anerkannt. Unter dem kommunistischen Staat von Albanien setzten dann eine systematische Ausrottung des Christentums ein. Als der Erzbischof 1973, nach sechs Jahren Lagerhaft, verstarb, schien dies auch gelungen zu sein. Nachdem 1985 wieder Gottesdienste in Prievaträumen geduldet wurden, herrschte ab 1991 wieder Religionsfreiheit. Da dem Kommunismus die Zerschlagung der Kirche weitgehend gelungen war, so wurde 1991 durch den Patriarchen von Konstantnopel ein Metropolit und 1992 drei weitere Bischöfe für Albanien geweiht, so dass sich dort wieder eine Synode begründen konnte. 1998 konnten dann bereits zwei Albaner zu Bischöfen geweiht werden. Faktisch ist die Orthodoxie nur im Süden des Landes vorhanden, hat jedoch immer wieder gegen Ausschreitungen des Islams zu kämpfen.

 

- Geschichte der Albanisch-Orthodoxen Kirche

- Link: Kirche in Albanien

- Liste der Erzbischöfe von Tirana

    Basilios (1922–1928)
    Bessarion Juvani (1928–1936)
    Kristofor Kisi (1937–1948)
    Paisios (Paisi) Vodica (1949–1966)
    Damian Kokonesi (1966–1973)
    Anastasios Yannoulatos (seit 1991)