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Damian Hungs

Georgisch-Orthodoxe Kirche

 

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Georgisch-Orthodoxe Kirche

- Status:

Autokephal

- Gläubige:

ca. 4 Millionen

- Leitung:

 

Erzbischof von Mzcheta-Tbilissi und

Katholikos-Patriarch von ganz Georgien, Sitz in Tiflis

- Diözesen:

38 Diözesen

 

 Karte der Eparchien in Georgien

  → Ostkirchliche Bistümer

- Ritus:

Byzantinisch

- Sprache:

Alt-Georgisch

- Kalender:

Julianisch

 

- Geschichte -

Auf den Konzilien von 325 und 381 wurde das Patriarchat von Antiochia mit dem Gebiet von Georgien betraut, übte jedoch keinen weiteren Einfluss darauf aus. Zu Beginn des 7. Jahrhunderts wechselte das Gebiet jedoch in die Aufsicht des Patriarchates von Konstantinopel. Seinen Grund hatte dieses darin, dass man hierin strikt an den Beschlüssen von Chalcedon festhielt, was in den Gebieten der Umgebung nicht der Fall war. Nachdem man in der Mitte des 8. Jahrhunderts das Recht erhalten hatte, sein geistliches Oberhaupt selbst zu wählen, kam es zu einer neuen Blütezeit. Dieses zeichnete sich vor allem in der Gründung zahlreicher Klöster aus, selbst bis auf den Berg Athos. War sie in der Zeit der osmanisch-islamischen Fremdherrschaft in einer Defensivposition, wurde sie 1817 - nun ein Teil des Russischen Reiches - der Kirche von Russland unterstellt. Erst nach der Oktoberrevolution von 1917 erlangte sie ihre Eigenständigkeit wieder. Diese wurde durch die Kirche von Russland 1943 und durch das Patriarchat von Konstantinopel 1990 anerkannt. Seit 1991 kann sich die Kirche hier wieder frei entfalten und seit 1995 ist Religion sogar ein Pflichtfach in den Schulen.

 

- Geschichte der Georgisch-Orthodoxen Kirche

- Link: Georgian Patriarchate

- Liste der Patriarchen