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Damian Hungs

Irisches Mönchtum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Mönchtum galt als wichtiges und tragendes Element der irischen Kirche. So waren auch ihre Äbte, nicht die Bischöfe, die maßgeblichen Gestalten dieser Kirche. Gerade letztere wurden oft von den Äbten bestimmt, lebten weiterhin im Kloster und waren streng auf ihre sakramentale Funktion beschränkt. Wie in der ostkirchlichen Tradiion, so war die Zahl der Kleriker eines Klosters wohl eher von geringer Zahl und auch der Abt musste nicht unbedingt ein Priester sein.

 

Stets nach ihrem Stifter benannt, hatte jedes Kloster seine eigene Regel. Auf diese Regel hatte der Stifter einen gewissen Einfluss, wie auch oftmals auf die Wahl des Abtes. Doch kam es auch durch Aussendung zu Klostergründungen. Hierbei ahmte man Christus und seine Jünger nach, so das 12 Mönche loszogen, deren Ordnung untereinander streng geregelt war. Auf diese Weise kam es, wenn auch ungewollt und auf der Suche nach einsamen Orten, zu ersten Missionen.

 

Der Aufbau eines Klosters war stets von gleicher Art. Von einer Mauer umgeben, stand in der Mitte eine Kirche. Um diese herum bauten sich die Mönche ihre Zellen, welche an steinerne Bienenkörbe erinnerten.

 

Das Klosterleben war stark von der Ostkirche geprägt. Strenge Askese, Bibelstudium, Bildung und Handarbeit waren die Grundlagen des irischen Mönchtums, welches im Eremitentum ein Ideal sah.  Doch gerade in späterer Zeit nahmen sie häufig Kinder wichtiger Familien zur Erziehung und Bildung auf, welche anschließend wieder das Kloster verließen. Häufig kehrten diese dann im Alter zurück, um ihr Leben als Mönche zu beschließen. Auch von einfachen Leuten wurden die Klöster häufig aufgesucht, da die Mönche als Seelenführer gesucht wurden.

 

Peregrinatio

Die Peregrinatio, also das Pilgern, war ein wichtiger Grundgedanke. Man verließ seine Heimat, seine Familie, sein vertrautes Umfeld und begab sich in die Fremde. Aus diesem Gedanken heraus konnte auch die von Irland ausgehende Missionsbewegung wachsen. Denn seinen Schutz sah man lediglich in Gott. Doch bei aller Liebe zur Peregrinatio, so lehnte das irische Mönchtum ein Umherschweifen ab. Dem Kloster, in welches man eintrat, gehörte man zeitlebens an.

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