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Damian Hungs

Rumänisch-Orthodoxe Kirche

 

Rumänisch-Orthodoxe KircheRumänisch-Orthodoxe Kirche 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rumänisch-Orthodoxe Kirche

Status:

Autokephal

Gläubige:

ca. 20 Millionen

Leitung:

 

 

Erzbischof von Bukarest, Metropolit der Walachei

und Patriarch der Orthodoxen Kirche in Rumänien,

Sitz in Bukarest

Diözesen:

 

 

 

 

 

38 (davon je 1 in Moldawien, Ungarn, Deutschland, Frankreich,

Italien, Spanien, Australien, in den USA)

Karte der in Rumänien, Ungarn, Serbien und

Moldawien gelegenen Eparchien

Kirche von Bessarabien

→ Ostkirchliche Bistümer

Ritus:

Byzantinisch

Sprache:

Rumänisch

Kalender:

Meletianisch

Abhängige Autonome Kirche:

Orthodoxe Kirche Bessarabiens

                          

- Geschichte -

Bereits im Römischen Reich christianisiert, wurde im 10. Jahrhundert Kirchenslawisch als Liturgiesprache eingeführt und das Gebiet 1186 bis 1396 dem bulgarischen Patriarchen von Tirnovo unterstellt, gehörte es doch in dieser Zeit auch dem Bulgarischen Reich. 1359 wurde für die Walachei eine Metropolie in Curtea de Arges errichtet, die 1517 nach Targoviste und 1668 nach Bukarest verlegt wurde. Für das Fürstentum Moldau gab es ab 1401 einen Metropoliten in Suceava und ab dem 17. Jahrhundert in Iasi. Dem Patriarchen von Konstantinopel unterstehend und durch den Berg Athos unterstützt, kam es bald zu einer großen Blüte. In der Zeit des 16./17. Jahrhunderts wechselte man in der Liturgie auf die Rumänische Sprache und erhielt bis ins 19. Jahrhundert eine weitgehende kirchliche Autonomie. Nachdem sich die beiden Fürstentümer 1859 zu einem Staat vereinigt hatten, kam es 1864 auch zur Bildung einer Synode, mit einem Metropoliten in Bukarest. Schon 1885 erkannte der Patriarch von Konstantinopel die Autokephalie zu. Im Gebiet Österreichs sah es anders aus. Hier hatte man lange auf eine Kirchenunion mit Rom hingearbeitet, schließlich aber 1783 eine Metropolie von Siebenbürgen begründet und diese jurisdiktionell der Serbischen Orthodoxen Kirche unterstellt bis sie 1864 die Autonomie erlangte. Nach 1918 verdoppelte sich das Staatsgebiet Rumäniens. Der Patriarch von Konstantinopel unterstellte 1925 alle diese Gebiete dem Metropoliten von Bukarest und erhob ihn gleichzeitig zum Patriarchen. Bis 1989 hatte die Kirche nun eine Zeit der Verfolgung und Unterdrückung zu durchleben. Nur wenige Klöster, Theologische Hochschulen und Priesterseminare konnte sie vor der staatlichen Konfiszierung retten. Heute ist sie die zweitgrößte Kirche der Orthodoxie, verfügt über zahlreiche Klöster und besitzt einen guten Ruf in der Theologie.

 

- Oragnisation -

Die höchste Autorität der Rumänisch-Orthodoxen Kirche für alle Ihre Tätigkeitsbereiche ist die Heilige Synode, zusammengesetzt aus dem Patriarchen als Vorsitzende und aus allen amtierenden Metropoliten, Erzbischöfen, Bischöfen und Vikarbischöfen.

Die Beratungszentralbehörde der Rumänisch-Orthodoxen Kirche, zuständig für alle administrativen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, ist die kirchliche Nationalversammlung, zusammengesetzt aus drei Stellvertretern jedes Bistums (ein Kleriker und zwei Laien), die von der jeweiligen Bistumsversammlung für einen vierjährigen Mandat gewählt werden. Die Mitglieder der Heiligen Synode nehmen an den Arbeiten der kirchlichen Nationalversammlung mit beratender Stimme teil.

Die Exekutivzentralbehörde der Heilige Synode und der kirchlichen Nationalversammlung ist der kirchliche Nationalrat, zusammengesetzt aus 12 Mitgliedern der kirchlichen Nationalversammlung (ein Kleriker und ein Laie als Stellvertreter jeder Metropolie für ein vierjähriges Mandat). Die Mitglieder der Heiligen Synode können an den Arbeiten des kirchlichen Nationalrates mit beratender Stimme teilnehmen.

 

- Geschichte der Rumänisch-Orthodoxen Kirche

- Link: Patriarchat

- Liste der Metropoliten und Patriarchen