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Damian Hungs

Syro-Malabarische Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gläubige:

ca. 3,9 Mio (etwa 90.000 in den USA)

Leitung:

Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly, Sitz in Kochi (Indien)

Diözesen:

 

5 Erzeparchien und 24 Eparchien in Indien, je 1 Eparchie in den USA und GB

Ostkirchliche Bistümer

Ritus:

Ostsyrisch

Sprache:

Malayalam

Kalender:

Gregorianisch

 

- Zahlen 2013: 2.858 Pfarreien / 46 Bischöfe / 3.511 Diözesanpriester / 3.013 Ordenspriester /

5.117 Ordensmänner / 31.996 Ordensfrauen

 

- Geschichte -
Diese Kirche stammt ihrer eigenen Tradition nach direkt von den Thomaschristen ab und pflegte seit dem Mittelalter die ostsyrische Liturgietradition. 1498 überraschten sie die Portugiesen damit, daß sie ihnen zwar erklärten, der Assyrischen Kirche zu unterstehen, aber den römischen Primat seit Jahrhunderten anerkannten, wobei es sich vermutlich um ein Missverständnis handelte.

Die Portugiesen anerkannten diese Legitimierung nicht und begannen die Christen entlang der Malabarküste zu latinisieren. 1599 kam es auf einer Synode in Diamper unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Goa zur großen Union, die zur Folge hatte, dass überall portugiesische Bischöfe installiert wurden, weil man inzwischen zu der Überzeugung gelangt war, dass man in Indien alte „Nestorianer“ angetroffen hatte. Liturgie, Zölibat und sogar die Kleidung des Klerus sollten lateinisch werden. Auch die Inquisition führte man ein.

1653 kam es zum großen Aufstand gegen diese Maßnahmen, worauf sich die Kirche von Malabar dem antiochenischen Patriarchat der Westsyrer unterstellte, das im Schutz der portugiesischen Besatzer entlang der Küste inzwischen auch eigene Gemeinden aufgebaut hatte. Nur das Wirken von Karmelitermönchen, die Papst Alexander VII. entsandt hatte, konnte einen Teil der Malabaren wieder besänftigen. Der Orden stellte bis 1898 die Bischöfe der Malabar-katholischen Kirche, ehe Einheimische das Amt übernahmen. Damals bestanden drei Diözesen, zu denen 1911 eine vierte kam. Die selbständige Hierarchie wurde 1923 von Rom anerkannt und bekräftigte den nachfolgenden pastoralen Aufschwung der Malabar-katholischen Kirche.

Seither hat diese Kirche mit einer starken Laienbewegung eine weite Verbreitung erfahren, 16 Klöstern und zusammen über 3 Millionen Gläubige.

Erst die Liturgiereformen von 1934 und 1962 hat aber zu jenem Widerstand gegen die Latinisierung geführt, der sie heute die orientalische Tradition betonen lässt, obwohl deren Spuren kaum noch vorhanden sind (Einführung des chaldäischen Pontifikale). Die Malabaren hatten im 20. Jh. lange kein Oberhaupt, sondern zwei gleichrangige Metropoliten: Kardinal Padiyara von Ernakulam und Erzbischof Joseph Powathil, ehe 1993 das Großerzbistum von Ernakulam und Changanacherry geschaffen wurde.

 

- Geschichte der Syro-Malabarischen Kirche

 

- Orden -

Liste der verschiedenen Kongregationen

Syro-Malabarische Liturgie: